Das allgemein als schlecht empfundene Abschneiden der deutschen Schwimmer in London kommt nicht aus heiterem Himmel. Abgesehen von den zwei Goldmedaillen Britta Stefens in Peking 2008 gab es dort noch weniger Finalteilnahmen als in London. Seit langem sucht der DSV nach einem Erfolgsrezept. Bundestrainer Dirk Lange trat Ende 2011 zurück, weil seiner Meinung nach in Deutschland zu wenig trainiert wird. Das Konzept ohne Bundestrainer ist nicht aufgegangen. Die Gründe für den Abwärtstrend liegen in einer breiteren Weltspitze, dem Aufstieg asiatischer Schwimmer und einer intensiveren Förderung des Schwimmsports in anderen Ländern. In London haben Schwimmer wie Steffen Deibler nicht versagt, der im letzten Rennen von Michael Phelps über 100 Meter Schmetterling Vierter wurde. In persönlicher Bestzeit.