Die beiden Vorsitzenden der Fifa-Ethik-Kommission Michael Garcia und Hans-Joachim Eckert sind verschiedener Meinung über die Korruptionsvorwürfe bei der Vergabe der Fußball-WM 2018 an Russland und 2022 an Katar. Die Beiden haben keine gemeinsame Zukunft. Auch Franz Beckenbauers Rolle wird nun wieder untersucht.
Dazu kommentiert die internationale Presse folgendes:
„The Guardian“ (Großbritannien): „Die Fifa entblößt ihren völlig verzerrten Sinn für Integrität. Korruption, geheime Absprachen und Stimmenkauf werden erkannt, aber nicht als beschädigend angesehen.“
„Sydney Morning Herald“ (Australien): „Warte mal, Sepp, ich glaube, ich habe Ethik gefunden, hier, hinter dem Regal! Ach nein, doch nicht, es war nur ein altes Sandwich. Vielleicht unten hinter der Couch? Schau mal nach, irgendwo muss doch ein bisschen Ethik zu finden sein.“
„Gazzetta dello Sport“ (Italien): „Selbst ein Kind begreift, dass da etwas nicht stimmt.“
„AS“ (Spanien): „Noch fehlt ein Kapitel dieser Geschichte: Dass alle 435 ursprünglichen Seiten des Garcia-Berichts zur Gänze und ohne jede Zensur veröffentlicht werden.“
„L’Equipe“ (Frankreich): „Der Basar geht weiter.“ (Die Welt, 15.11.14)