Mit 423 zu 25 Stimmen ist Alfons Hörmann zum neuen DOSB-Präsidenten und damit zum Nachfolger Dr. Thomas Bachs gewählt worden. Nach Neuanfang und mehr Transparenz sieht das nicht aus (Johannes Aumüller und Thomas Kistner SZ 7./8. und 9.12.13).
Die Gegner von Olympia 2022 in München hat Hörmann nicht verstanden, Knebelverträge des IOC mit den Veranstalter-Städten geleugnet. Doping betrachtet er so, „dass sich deutsche Sportler das Risiko eines Dopingvergehens einfach nicht mehr leisten können“.
Ja, dann!
Nicht ausgeräumt ist der Verdacht, dass Hörmann als Vorstandsvorsitzender des Tondachziegelherstellers Creaton an „wettbewerbsbeschränkenden Absprachen“ beteiligt war. 2008 hatte das Kartellamt gegen Unternehmen und Personen aus der Branche eine hohe Strafe verhängt. 66 Millionen Euro entfielen auf Creaton. Danach hat beim DOSB keiner gefragt.