3562: Der Westbalkan gehört zu Europa.

Der Balkan war einmal eine gefährliche Krisenregion in Europa. Beteiligt an vielen schlimmen Aktionen und Prozessen. Aber nach den Balkankriegen in den neunziger Jahren des 20. Jahrhunderts besteht die Chance zur politischen Erholung, wirtschaftlichen Entwicklung und  kulturellen Autonomie. Sie muss nur genutzt werden. Die Staaten des Westbalkans gehören weithin noch nicht zur EU:

Albanien, Montenegro, Bosnien-Herzegowina, Nordmazedonien, Kosovo.

Da gehören sie aber hin. Und deswegen sollte die EU alles tun, ihnen den Eintritt in die europäische Gemeinschaft zu erleichtern. Das wird nicht ganz einfach wie die Beispiele Ungarn und Polen zeigen, die aus dem real existierenden Sozialismus kamen, ist aber möglich. Das würde den dortigen Zivilgesellschaften nützen, die Rechtsstaatlichkeit fördern und der wirtschaftlichen Entwicklung Europas dienen. Auch bei den anderen Balkanstaaten

Slowenien, Kroatien, Serbien, Rumänien, Bulgarien und Moldawien

ist noch nicht alles Gold, was glänzt, aber auch hier gibt es gute Entwicklungsmöglichkeiten. Ein riesiges Problem ist bekanntermaßen die Korruption. Hier muss die EU noch Geduld haben. Auch der ortsansässige Islam gehört zu Europa. Da darf es uns dann nicht stören, dass die Balkanstaaten auch Beziehungen zur Russland und China, zur Türkei und Saudi-Arabien pflegen. Unter dem Schutz der EU ist vieles möglich. Nur die Diktatoren müssen von Europa ferngehalten werden.

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