3561: Die Bundestagswahl ist noch nicht entschieden.

Experten wissen, dass die Bundestagswahl am 26. September noch nicht entschieden ist. Auch wenn der Kampf um den ersten Platz wohl nur noch zwischen der SPD und der CDU/CSU stattfindet (Forschungsgruppe Wahlen: SPD 25 %, CDU/CSU 22 %, Grüne 17 %, FDP 11 %, AfD 11 %, Linke 7 %).

Einmal gibt es etwa ein Viertel der Wähler, das noch ganz unentschieden ist über seine Wahlentscheidung.

Zweitens ist jederzeit vorstellbar, dass die Parteien sowohl als auch ihre Stammwähler sich wieder auf ihre Kernthemen besinnen: SPD: soziale Gerechtigkeit, höhere Löhne und Gehälter, Mindestlohn 12 Euro, Gewerkschaftspolitik, sichere Renten, CDU/CSU: Außenpolitik, Verteidigungspolitik, innere Sicherheit, keine Steuererhöhungen, Grüne: Rettung des Klimas (für das ja tatsächlich zu wenig getan wird). Das alles kann jederzeit Wähler mobilisieren.

Wir erkennen zudem, wozu die FDP gebraucht werden kann. Dazu, eine Beteiligung der Linken (Kommunisten) an der Regierung zu verhindern.

Zu beachten ist weiterhin der Mitleidsfaktor. Wo einige Wähler zwar mit ihrer ursprünglichen Stammpartei nicht zufrieden sind, aber dann (häufig kurz vor der Wahl) vom Mitleid gepackt werden.

Die Linke bewegt sich am Rande der 5-Prozent-Klausel.

Die Regierungsbildung wird sehr schwierig.

Die Ampel (Rot, grün, gelb) oder Jamaika (Schwarz, grün, gelb) wären kein Problem, auch wenn dann nicht alle Blütenträume reifen.

Die Grünen sollten auf jeden Fall in der Regierung sein. Sie sind zur Klimarettung nötig.

 

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