3388: Sugar Ray Robinson 100

Er gilt trotz Muhammad Ali und Joe Louis als der beste Boxer aller Zeiten, der 1921 als Walker Smith junior geborene

Sugar Ray Robinson.

Er stand im Welter- bzw. Mittelgewicht, wo bekanntermaßen insbesondere die technisch versiertesten Kämpfer versammelt sind. Den Beinamen Sugar erwarb sich Robinson durch seinen Kampfstil, der als „sweet“ bezeichnet wurde. Ray Robinson hatte er sich genannt, weil er schon als 15-Jähriger in den Ring gestiegen war. Seine Karriere ging von 1940 bis 1965. Bei allen technischen Finessen (gute Boxer sind häufig auch gute Tänzer) verfügte Robinson auch über eine phänomenale Schlagkraft. 1947 starb Jimmy Doyle, nachdem er in einem Weltmeisterschaftskampf in der achten Runde gegen Robinson unterlegen war.

Legendär sind Sugar Ray Robinsons Kämpfe gegen Jake LaMotta (einer davon Vorbild für den Film „Wie ein wilder Stier“ von Martin Scorsese) Gene Fullmer, einem weißen Mormonen, und Carmen Basilio, von denen er die meisten gewann. 1955 kehrte Robinson nach einer Zeit als Steptänzer in den Ring zurück. Erfolgreich, aber nicht mehr so dominant wie vorher. 1989 starb er. Muhammad Ali sagte über ihn: „Der Mann war einfach schön, Timing, Schnelligkeit, Reflexe, Rhythmus, sein Körper – alles war schön.“ (David Pfeifer, SZ 30.4./1./2.5.21)

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